TTourCore

Rechtliches

Allgemeine Geschäftsbedingungen

AGB der Sowa Content GmbH für die Bereitstellung der TourCore-Plattform.

Stand: 15.06.2026

§ 1 Geltungsbereich

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB") gelten für alle Verträge über die Bereitstellung der TourCore-Plattform zwischen der Sowa Content GmbH (nachfolgend „Anbieter") und Kunden, die nicht Verbraucher i. S. v. § 13 BGB sind (B2B).

(2) Abweichende oder ergänzende Geschäftsbedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.

(3) Maßgeblich ist die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültige Fassung dieser AGB.

§ 2 Leistungsgegenstand

(1) Der Anbieter stellt dem Kunden die TourCore-Plattform als Software-as-a-Service (SaaS) über das Internet zur Nutzung bereit. Funktionsumfang, Module und Service-Level richten sich nach dem im jeweiligen Auftrag vereinbarten Paket.

(2) Die TourCore-Plattform umfasst u. a. Module für Buchungen, Paketierung, Lieferantenverwaltung, Kundenportale, FinOps, KI-gestützte Kommunikation und Voice. Welche Module aktiviert sind, ergibt sich aus dem jeweiligen Auftrag.

(3) Der Anbieter ist berechtigt, Funktionsumfang und Erscheinungsbild der Plattform fortlaufend zu aktualisieren, sofern dies dem Kunden zumutbar ist und Kernleistungen nicht entfallen.

§ 3 Vertragsschluss

(1) Die Darstellung der Plattform und Pakete auf tourcore.io ist unverbindlich.

(2) Der Vertrag kommt durch ein individuelles Angebot des Anbieters und die schriftliche Annahme des Kunden zustande. Demos und unverbindliche Beratungsgespräche begründen keinen Vertragsschluss.

§ 4 Vergütung und Zahlungsbedingungen

(1) Die Vergütung richtet sich nach dem individuellen Angebot. Sämtliche Preise verstehen sich zzgl. der jeweils geltenden gesetzlichen Umsatzsteuer.

(2) Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig, sofern im Auftrag nichts Abweichendes vereinbart ist.

(3) Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Verzugszinsen nach §§ 286, 288 BGB.

§ 5 Verfügbarkeit

(1) Der Anbieter strebt eine durchschnittliche Verfügbarkeit der Plattform von 99,5 % im Jahresmittel an, gemessen am Anbieter-seitigen Übergabepunkt.

(2) Ausgenommen sind angekündigte Wartungsfenster und Ausfälle, die der Anbieter nicht zu vertreten hat (höhere Gewalt, Drittanbieter-Ausfälle, Netzwerk-Probleme außerhalb der Anbieter-Sphäre).

§ 6 Pflichten des Kunden

(1) Der Kunde benennt einen Hauptverantwortlichen für die Vertragsabwicklung.

(2) Der Kunde verpflichtet sich, Zugangsdaten vertraulich zu behandeln und vor unbefugtem Zugriff Dritter zu schützen.

(3) Der Kunde stellt sicher, dass die von ihm eingespeisten Daten frei von Rechten Dritter sind und den geltenden gesetzlichen Bestimmungen (insbesondere DSGVO) entsprechen.

§ 7 Datenschutz und Auftragsverarbeitung

(1) Soweit der Anbieter im Auftrag des Kunden personenbezogene Daten verarbeitet, wird zwischen den Parteien ein gesonderter Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) nach Art. 28 DSGVO geschlossen.

(2) Der Anbieter verarbeitet Daten ausschließlich innerhalb der EU/EWR.

§ 8 Haftung

(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie nach dem Produkthaftungsgesetz.

(2) Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) ist die Haftung der Höhe nach auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.

(3) Im Übrigen ist die Haftung des Anbieters ausgeschlossen.

§ 9 Vertragslaufzeit und Kündigung

(1) Der Vertrag wird auf die im Auftrag vereinbarte Laufzeit geschlossen.

(2) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

(3) Nach Vertragsende stellt der Anbieter dem Kunden auf Wunsch einen Export der Kundendaten in einem strukturierten gängigen Format zur Verfügung. Der Anbieter ist berechtigt, Kundendaten 30 Tage nach Vertragsende endgültig zu löschen, sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen.

§ 10 Schlussbestimmungen

(1) Änderungen und Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Textform.

(2) Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

(3) Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag ist Brühl, soweit der Kunde Kaufmann i. S. d. HGB ist.

(4) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.